Wann sind Trainingspläne sinnvoll?

Trainingspläne sind ein sinnvolles Mittel um die Form zu steigern, um sich in den Einzeldisziplinen zu verbessern und vor allem um die eingesetzte Zeit optimal zu nutzen. Doch ist ein Trainingsplan nicht gleich ein Trainingsplan. Kann man denn mit Plänen aus Printmedien nicht genauso erfolgreich sein, denn eine gewisse Periodisierung wird doch auch dahinter stecken?

Grundsätzlich gibt es sehr gute Pläne aus Printmedien, die jedoch einen ganz großen Nachteil haben. Diese Pläne sind für einen bestimmten Athleten, mit bestimmten Voraussetzungen geschrieben. Das bedeutet sowohl zeitlicher Ablauf, sowie das gesteckte Zeitziel, ist in diesen Plänen auf eine bestimmte Person gesteckt und nur für diese Person funktioniert dieser Plan zu 100%. Denn selbst jede einzelne Woche in diesen Plänen ist periodisiert und die Einheiten sind aufeinander aufbauend. Wenn Einheiten ausgelassen oder ausgetauscht werden müssen ist das kein Beinbruch, nur muss dass, um den Plan wirklich sinnvoll zu gestalten, mit Bedacht gemacht werden. Im schlimmsten Fall würde am Tag nach einem langen Lauf, durch verschieben einer anderen Einheit, eine Geschwindigkeitseinheit folgen, wie z. B. 1000m Intervalle. Das wäre ein Fehler, der sogar mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer Verletzung führen würde.

Weiterhin ist ein riesiger Vorteil von persönlichen Plänen die gestalterische Freiheit des Athleten. Wenn ein Plan aus Printmedien oder von Computern programmiert, eine gewisse Zeit für eine Einheit vorgibt (z. B. 100m Kraul in 1:30min) und ihr schafft das nicht, besteht keine Möglichkeit dies im Plan anzupassen. Auf Grund der Periodisierung wird in den nächsten Wochen diese 100m Zeit gar noch schneller werden. Für einen persönlichen Trainer ist diese Anpassung eher eine Leichtigkeit und der Plan ist sofort wieder sinnvoll. Ein weiterer Punkt ist die mentale Komponente. Wenn ich ständig die geforderten Leistungen des Planes nicht schaffe, verliere ich die Lust und das Selbstvertrauen.

Was ist das wichtigste Merkmal guter Trainingspläne?

Es ist die Kommunikation zwischen Athlet und Trainer. Ohne den ständigen Austausch, ist es fast nicht möglich effektive Pläne zu schreiben. Das beginnt schon am Anfang. Jemand zu trainieren, ohne diesen gesehen zu haben oder zu wissen wie er oder sie schwimmt, radelt oder läuft ist nicht zielführend. Genauso wenig sinnvoll ist es, eine Kommunikationsbeschränkung in den Plänen einzuführen. Je öfter man sich austauscht, umso besser werden die Pläne.

Zusammenfassung:

- Athlet und Trainer müssen sich sehen, bzw kennen
- Es ist äußerst wichtig, so viel wie nötig zu kommunizieren
- Es müssen ständig Anpassungen des Trainers möglich sein
- Ein Plan muss max. alle 2 Wochen erneuert werden

Wenn ihr diese Punkte beachtet, steht dem Erreichen eurer Ziele fast nichts mehr im Weg.

Euer Team Tricamp

Kontakt

Hotline: 0951 - 700 687 30
Mail: info@tricamp.de
Weiter

News

Facebook